Innere Ursachen
Quellen für die Entstehung von Feuchtigkeit in Gebäuden sind zum Beispiel Duschen, Kochen, Waschen, Wäsche Trocknen und Bügeln. Bei diesen Vorgängen wird die Luftfeuchtigkeit gesteigert. Der so gespeicherte Wasserdampf schlägt sich an kälteren Stellen im Gebäude, wie zum Beispiel an Fensterscheiben, Außenwänden, -kanten und -ecken sowie Wärmebrücken an Rollladenkästen über Fenstern nieder.
Diese Kondensationsfeuchtigkeit und die warme Raumluft bieten die besten Lebensbedingungen für Schimmelpilze, deren Sporen Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel allergische Reaktionen verursachen können.
Vorbeugende Maßnahmen sind regelmäßiges Lüften und ein angepasstes Wohnklima mit einer relativen Luftfeuchte zwischen 45 und 50 %. Im Winter, wenn weniger gut thermisch isolierte Außenwände besonders kalt werden, ist - um Heizenergie zu sparen - mehrmals täglich ein kurzfristiges sogenanntes Stoßlüften bei voll geöffnetem Fenster zu empfehlen.
Eine weitere, erheblich seltenere Quelle für Feuchtigkeit in Gebäuden ist ein Leck in der Wasserverrohrung oder auch ein Wasserrohrbruch.
Draminski